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Visitenkartengeschichte

Ein Extertentipp von Tobias Grunow.

„Zeige mir deine Visitenkarte und ich sage dir, wie du heißt.“ Dieses Zitat könnte von Mike Krüger stammen. Der Spruch klingt banal, so trivial wie die unzähligen Karten, die in unserem Geschäftsalltag mal mehr, mal weniger formal durch unsere Hände gehen. Ein genauerer Blick hinter die Visitenkarte offenbart allerdings eine lange Geschichte und den Umstand, dass sie weit mehr über den Besitzer preisgibt, als nur seinen Namen.

Von den Anfängen der Besuchskarte

Bis ins 17. Jahrhundert reicht die Geschichte der Visitenkarte zurück. Einige Annahmen gehen noch weiter zurück ins China des 15. Jahrhunderts oder gar bis ins alte Ägypten. Dort soll es Brauch gewesen sein, zu bestimmten Anlässen Skarabäen aus Ton oder Stein mit eingeritzten Botschaften oder kleinen Papyrusrollen zu verschenken. Bereits unter dem französischen König Ludwig XIII. sollen die Kaufleute von Paris sogenannte Adresskarten (frz. carte d’adresse) genutzt haben. Wirklich belegt werden kann ihre Verwendung allerdings erst an den Adelshöfen im Umfeld des „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. Bei Festveranstaltungen dienten sie unter anderem dem Zeremonienmeister zur Ankündigung der Gäste.

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Dialog ist, wenn der Kunde antwortet

Ein Expertentipp von Markus Löber.

Dialogmarketing ist in aller Munde. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff? Dialogmarketing spricht Interessenten und Kunden direkt an, lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf Produkte und Dienstleistungen. Es kann aber noch mehr als etwa ein klassisches Kundenanschreiben: Dialogmarketing baut einen auf den Adressaten zugeschnittenen Dialog auf und vermag so, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken, neue aufzubauen und sogar alte Kontakte wieder zu reaktivieren.

Dialogmarketing ist nicht vom Himmel gefallen, sondern steht in einer kontinuierlichen Entwicklungslinie der Kundenansprache: Adressiert der klassische Werbebetrieb via Fernsehen, Radio und Printmedien die breite Öffentlichkeit, so geht Dialogmarketing wesentlich segmentierter vor. Diese Innovation brachte und bringt viele Vorteile mit sich: So ist dieses Instrument wesentlich kostengünstiger als die Nutzung „klassischer Werbung“ und eignet sich daher auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Und es trifft dank korrekter Adressierung genauer auf die Zielgruppe – das heißt geringere Streuverluste.

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Orientierung für die One-to-One-Kommunikation

Ein Expertentipp von Thomas Schnettler.

Individualisierte Inhalte in Printmedien wecken beim Adressaten nicht nur Emotionen, sondern können auch interessante Informationen bieten. locr, Spezialist der Geopersonalsierung, erstellt mit der innovativen Lösung „locr maps“ individuelle Landkarten sowie Stadtpläne effizient und in Druckqualität. Diese können in der One-to-One-Kommunikation und auch in Cross-Media-Kampagnen integriert werden.

In Direct-Mailing-Kampagnen die Aufmerksamkeit des angeschriebenen Kunden zu bekommen, ist oftmals die halbe Miete für die Wirksamkeit der Marketingaktionen. Dank Personalisierung und Individualisierung in Printprodukten, die durch den Digitaldruck erst möglich gemacht wurden, entstehen vielfältige Optionen für Mailingkonzepte. Geomarketing und die dafür verwendete Individualisierung bildet in der Vielfalt verschiedener Optionen einen höchst interessanten Bereich. Die Individualisierung wird dabei anhand von Geodaten umgesetzt.

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Wenn der Digitaldruck die Veredelung gleich mitbringt

Ein Expertentipp von Reinold Frech.

Der elektrofotografische Digitaldruck hat gerade in den letzten Jahren eine erhebliche Steigerung von Qualität und Konstanz der Ausgaberesultate erfahren. Ein optimiertes Rasterverfahren und der Multi-Bit-Punktaufbau sorgen bei den digitalen Produktionsfarbdruckmaschinen der Kodak NexPress-Reihe für eine brillante, detailreiche Farbbildwiedergabe. Mit der Kodak NexPress SX 3300 steht seit dem 14. Februar 2011 die neueste Stufe dieser Evolution bei Kern.

Fünftes Farbwerk für dritte Dimension

Von besonderem Reiz sind die Anwendungslösungen für das fünfte Druckwerk der NexPress Maschinen. Beispielsweise eröffnet sich damit die Möglichkeit, einen Großteil der Pantone-Farben zu reproduzieren. Das ist im Hinblick auf die Wiedergabe kundenspezifischer Haus- oder Markenfarben ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Apropos Vorteile: Da es bei den NexPress Drucken generell keinerlei Wartezeiten für die Farbtrocknung gibt, können die Bogen gleich gestanzt, geschnitten oder anderweitig weiterverarbeitet werden.

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Rastertechnologien

Ein Expertentipp von Heinz Aumüller.

Wenn es um die Wahl des optimalen Rasters geht, sieht man sich häufig mit den unterschiedlichsten Fachbegriffen konfrontiert. FM-Raster, Hybrid-Raster, Rasterfrequenz, Punktform, Auflösung. Diese Auflistung lässt sich beliebig fortsetzen. Um der allgemeinen Verwirrung ein wenig entgegenzuwirken, soll nun etwas Licht ins Dunkel gebracht werden. Was ist bei der Wahl des Rasters relevant? Welche Rasterart eignet sich am besten für ein bestimmtes Printprodukt und was muss im Vorfeld bereits bei der Datenerstellung beachtet werden?

Rasterfrequenz und Bildauflösung

Die Rasterfrequenz beschreibt die Anzahl der Rasterpunkte pro Maßeinheit und gibt somit an, wie „grob“ oder „fein“ ein Raster ist. Das heißt z.B. für einen 70er Raster, dass pro Zentimeter 70 Rasterpunkte belichtet werden. Je höher also der Wert der Rasterfrequenz, desto mehr Details können dargestellt werden und das Motiv wirkt feiner, da unser Auge die einzelnen Punkte nicht mehr differenzieren kann.

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